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Autonome Fahrzeuge (AVs) könnten das Reiseverhalten der Nutzer und die Verkehrsstaus erheblich verändern. Leerfahrten zur Umpositionierung ermöglichen es Reisenden, Parkgebühren zu vermeiden oder das Fahrzeug mit anderen Haushaltsmitgliedern zu teilen. Die Präzision von Computern und Reaktionszeiten könnten zudem die Kapazitäten von Straßen und Kreuzungen erhöhen. AVs werden derzeit auf öffentlichen Straßen getestet und könnten innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte öffentlich verfügbar sein; sie könnten daher in den Zeitraum von 20- bis 30-jährigen Planungsanalysen fallen. Trotz dieses Zeitrahmens ist das Verhalten von AVs noch nicht in Planungsmodelle integriert. Dieses Papier präsentiert ein Modell mit mehreren Klassen und vier Schritten, das die Umpositionierung von AVs zur Vermeidung von Parkgebühren (obwohl zusätzliche Kraftstoffkosten anfallen) und die Zunahme der Kapazität der Links in Abhängigkeit vom Anteil der AVs an der Link-Kapazität umfasst. Die Nachfrage wird nach Zeitwert und AV-Besitz in Klassen unterteilt. Die Modalwahl – Parken, Umpositionierung oder ÖPNV – wird durch ein geschachteltes Logit-Modell bestimmt. Die Verkehrszuordnung basiert auf einer verallgemeinerten Kostenfunktion für Zeit, Kraftstoff und Mautgebühren. Die Ergebnisse eines Stadtverkehrsnetzes zeigen, dass die Nutzung des ÖPNV abnimmt und die Zahl der Fahrten mit persönlichen Fahrzeugen aufgrund der Umpositionierung erheblich steigt. Dennoch gleichen die Zuwächse in der Link-Kapazität die zusätzliche Staugefahr aus. Obwohl das Link-Volumen signifikant ansteigt, werden nur moderate Rückgänge der durchschnittlichen Link-Geschwindigkeiten beobachtet.
Levin et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.