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Autoimmunenzephalitis wird zunehmend als neurologische Ursache für akute Veränderungen des mentalen Zustands erkannt, mit einer ähnlichen Prävalenz wie bei infektiöser Enzephalitis. Trotz des wachsenden Bewusstseins bleiben die Ansätze zur Diagnose inkonsistent, und die Evidenz für die optimale Behandlung ist begrenzt. Die folgenden kanadischen Richtlinien vertreten einen Konsens und einen evidenzbasierten Ansatz (wo verfügbar) sowohl für die Diagnose als auch für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit Autoimmunenzephalitis. Die Richtlinien wurden unter Verwendung eines modifizierten RAND-Prozesses entwickelt und beinhalteten Beiträge von Spezialisten in der Autoimmunneurologie, Neuropsychiatrie und Infektionskrankheiten. Diese Richtlinien richten sich an klinische Fachkräfte an vorderster Front und wurden entwickelt, um einen pragmatischen und praktischen Ansatz zur Behandlung solcher Patienten in der akuten Situation zu bieten.
Hahn et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.