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HINTERGRUND: Die englischen Rettungsdienste sehen sich jährlich steigenden Notrufzahlen gegenüber. Um dem Bedarf an Notrufen mit geringer Dringlichkeit gerecht zu werden, ist die Fähigkeit der Rettungsdienstmitarbeiter entscheidend, das am besten geeignete Ziel oder Überweisungsweg genau zu identifizieren. Angesichts des Risikos der Untertriage besteht die Herausforderung darin, Prozesse zu entwickeln, die die Patientenverfügungen sicher bestimmen können, wodurch die Anzahl der Patienten, die eine Versorgung näher am Wohnort erhalten, erhöht wird. ZIELSETZUNG: Ziel der Studie war es, die klinische Nützlichkeit und Sicherheit von Triage-Unterstützungstools (Paramedic Pathfinders) zu bewerten. METHODEN: Zwei Triagefilter (Pathfinders) wurden entwickelt (einer medizinisch, einer für Traumapatienten). Diese wurden von Rettungsdienstmitarbeitern auf 481 Patienten angewendet, die in Notaufnahmen (EDs) transportiert wurden. Die bevorzugten (Goldstandard) Patientenverfügungen wurden von erfahrenen medizinischen Fachkräften unter Verwendung von klinischen Unterlagen des Rettungsdienstes und der Notaufnahmen festgelegt. Die klinische Nützlichkeit der Verwendung von Pathfinders durch Rettungsdienstmitarbeiter wurde gegen diesen Goldstandard bewertet. ERGEBNISSE: Der Medical Pathfinder wurde auf 367 Patienten (76,3 %) angewendet und der Trauma Pathfinder auf 114 (23,7 %). Eine Übereinstimmung zwischen dem Rettungsdienstmitarbeiter und dem Goldstandard wurde in 387 Fällen (80,5 %) erreicht, was den Werkzeugen eine kombinierte Sensitivität von 94,83 % und eine Spezifität von 57,9 % verlieh. 20,9 % der medizinischen Patienten und 30,7 % der Trauma-Patienten, die ins Krankenhaus transportiert wurden, hätten sicher anderswo versorgt werden können. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Rettungsdienstmitarbeiter, die Pathfinders verwenden, haben akzeptable Sensitivitätsniveaus bei der Identifizierung von Patienten gezeigt, die eine Notaufnahmeversorgung benötigen. Die tatsächlichen Auswirkungen der Werkzeuge in der klinischen Praxis hängen von der Bereitstellung geeigneter Alternativen zur Notaufnahme ab.
Newton et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.