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Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) haben eine veränderte Zusammensetzung der Darmmikrobiota, doch die mikrobielle Beziehung zur Krankheitsaktivität muss weiter aufgeklärt werden. Daher wurden die temporalen Dynamiken der fäkalen mikrobiellen Gemeinschaft während der Remission und Schübe bestimmt. Fäkale Proben wurden zu 2-6 Zeitpunkten von CU-Patienten während einer etablierten Krankheit (Kohorte EST) und bei Diagnosestellung (Kohorte NEU) entnommen. Der Probenahmezeitraum für Kohorte EST betrug 3-10 Monate und für Kohorte NEU 36 Monate. Rückfälle wurden für zusätzlich drei Jahre bei Kohorte EST überwacht. Die mikrobielle Zusammensetzung wurde durch den Genetic Analysis GA-map Dysbiosis Test bewertet, der auf ≥ 300 Bakterien abzielt. Achtzehn Patienten in Kohorte EST (8 mit stabiler Remission und 10 mit einem Schub) lieferten 71 fäkale Proben. In Kohorte NEU lieferten 13 Patienten 49 fäkale Proben. Die mikrobielle Zusammensetzung zeigte keine Clusterbildung in Bezug auf die Krankheitsaktivität in keiner der Kohorten. Die mikrobielle Dissimilarität war höher zwischen als innerhalb der Patienten in beiden Kohorten, unabhängig von der Präsenz eines Schubs. Die mikrobielle Stabilität innerhalb der Patienten war über die Zeit konstant, ohne bedeutende Verschiebungen in der Gesamzusammensetzung oder Modifikationen in der Häufigkeit spezifischer Arten. Die mikrobielle Zusammensetzung wurde nicht durch intensivere medizinische Behandlungen beeinflusst oder mit dem zukünftigen Krankheitsverlauf in Verbindung gebracht. Somit ist die Darmmikrobiota bei CU unabhängig vom Krankheitsstadium, der Krankheitsaktivität oder der Behandlungsexkursion hochgradig stabil. Dies deutet darauf hin, dass verlängerte diätetische Interventionen oder wiederholte fäkale Transplantationen erforderlich sind, um dauerhafte Veränderungen der Darmmikrobiota induzieren zu können.
Öhman et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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