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Ziele: Das Birmingham Orthopaedic Oncology Meeting (BOOM), das im Januar 2024 stattfand, versammelte 309 Delegierte aus 53 Ländern, um 21 Konsenserklärungen zur optimalen Behandlung von Chondrosarkomen zu diskutieren und zu verfeinern. Methoden: Mit Vertretungen aus Europa (43%; n = 133), Nordamerika (17%; n = 53), Südamerika (16%; n = 49), Asien (13%; n = 40), Australasien (5%; n = 16), dem Nahen Osten (4%; n = 12) und Afrika (2%; n = 6) summierte sich die gemeinsame Erfahrung in der Behandlung von Knochensarkomen unter den Teilnehmern auf etwa 30.000 Fälle jährlich, was 66 Jahren Erfahrung allein im Vereinigten Königreich entspricht. Der Prozess des Treffens begann mit der Bildung eines lokalen Organisationskomitees, regionalen Leitern und einem wissenschaftlichen Komitee, bestehend aus Vertretern von 150 Fachabteilungen in 47 Ländern. Unterstützt von großen orthopädischen Onkologie-Organisationen, verwendete das Treffen einen modifizierten Delphi-Prozess zur Entwicklung von Konsenserklärungen durch Online-Fragebögen, thematische Gruppierungen, narrative Rezensionen und anonyme Umfragen vor dem Treffen. Ergebnisse: Ein starker (> 80%) Konsens wurde über 19 von 21 Erklärungen erzielt, was die Übereinstimmung unter den Delegierten widerspiegelt. Schlüsselbereiche des Konsenses umfassten die Rolle der Radiologie in der Diagnose und Überwachung, das Management von lokal wiederkehrenden Erkrankungen und die Behandlung von dedifferenzierten Chondrosarkomen. Besonders auffällig war die Übereinstimmung, dass eine routinemäßige Chemotherapie bei der Behandlung von Chondrosarkomen keine Rolle spielt und die radiologische Überwachung für intraossäre Chondrosarkome sicher ist. Trotz des allgemeinen Konsenses bleiben umstrittene Bereiche, insbesondere hinsichtlich der Behandlung atypischer Knorpeltumoren und chirurgischer Ränder. Diese ungelösten Fragen unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung und Zusammenarbeit innerhalb der orthopädischen Onkologie-Community. Fazit: BOOM stellt das größte globale Konsenstreffen in der orthopädischen Onkologie dar und bietet wertvolle Orientierung für Kliniker, die Chondrosarkome weltweit behandeln. Die Konsenserklärungen bieten eine Referenz für die klinische Praxis, heben wichtige Forschungsschwerpunkte hervor und zielen darauf ab, die Patientenresultate weltweit zu verbessern.
Jeys et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.