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ZIELSETZUNGEN: Die berichtete Prävalenz von psychischen Gesundheitszuständen (MHCs) bei Personen mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) variiert stark. Ob MHCs mit einem erhöhten Risiko für SLE oder den Ergebnissen der Erkrankung assoziiert sind, ist unklar. Diese Studie hatte zum Ziel, eine umfassende und aktualisierte Metaanalyse von MHCs bei Personen mit SLE durchzuführen und zu identifizieren, ob MHCs mit dem Risiko für SLE oder den Patientenergebnissen verbunden sind. METHODEN: Wir haben die PubMed-, Web of Science- und Embase-Datenbanken umfassend durchsucht, um relevante Studien zu identifizieren, die vor Juni 2023 veröffentlicht wurden. Randomisierte Effektmodelle wurden verwendet, um die gepoolte Prävalenz und Risiko-Ratios (RR) für jede MHC zu berechnen. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 203 Studien mit 1.485.094 Individuen einbezogen. Die häufigsten MHCs bei Patienten mit SLE waren Schlafstörungen (59,7% 95% CI, 52,4-66,8%) bei Erwachsenen und kognitive Dysfunktion (63,4% 95% CI, 46,9-77,9%) bei Kindern. Wir fanden heraus, dass depressive Störungen (RR = 2,30, 95% CI = 1,94-2,75) und posttraumatische Belastungsstörung (RR = 1,93, 95% CI = 1,61-2,31) in der Allgemeinbevölkerung signifikant mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit verbunden waren, SLE zu entwickeln. Darüber hinaus waren gleichzeitige MHCs mit ungünstigen Ergebnissen bei Patienten mit SLE verbunden, wie einer verringerten Lebensqualität, einem erhöhten Risiko für Arbeitslosigkeit und anderen somatischen Komorbiditäten. SCHLUSSFOLGERUNG: Unsere Studie zeigte eine hohe Prävalenz von MHCs bei Patienten mit SLE. Personen mit bestehenden psychischen Störungen wiesen eine erhöhte Anfälligkeit für die Entwicklung von SLE auf, und Patienten mit MHCs hatten ein erhöhtes Risiko, suboptimale Gesundheits- und Funktionsausgebnisse zu erfahren. Daher sollten die Bewertung und Prävention von MHCs als integraler Bestandteil der umfassenden Behandlungsstrategie für SLE betrachtet werden.
Liu et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.