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ZIEL: Diese Pilotstudie evaluierte die Durchführbarkeit der ökologischen Momentaufnahme (EMA), um fünf Verhaltensweisen bei Essstörungen zu messen und die Reaktivität dieser Verhaltensweisen in Bezug auf diesen Messansatz zu untersuchen. Das Muster der Übereinstimmung zwischen EMA und dem Eating Disorder Examination (EDE) wurde ebenfalls untersucht. METHODEN: Frauen mit Schwellen- oder Subschwellen-Anorexie und Bulimia nervosa (N=16) dokumentierten ihre essgestörten Verhaltensweisen 4 Wochen lang auf einem Handheld-Computer. Nach Abschluss des EMA-Verfahrens wurde das EDE durchgeführt. ERGEBNISSE: Achtundachtzig Prozent der Stichprobe schlossen die EMA-Verhaltensaufzeichnung ab. Es wurden keine Unterschiede in der Verhaltenshäufigkeit in der ersten und zweiten Hälfte des EMA-Messzeitraums gefunden, was darauf hindeutet, dass die Verhaltensweisen nicht reaktiv auf die Methodik waren. Binging und übermäßige körperliche Aktivität waren bei der EMA niedriger als beim EDE. DISKUSSION: Diese Ergebnisse legen nahe, dass EMA ein umsetzbarer und gültiger Ansatz zur Messung von gestörtem Essverhalten ist.
Stein et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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