Key points are not available for this paper at this time.
Die Medikamentenverabreichung zum Gehirn wird durch die Blut-Hirn-Schranke erschwert, die die meisten Moleküle davon abhält, frei ins Gehirn zu diffundieren, und die aktiven Transportmechanismen streng reguliert, die eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen zum Gehirngewebe sicherstellen. Die Möglichkeit, neuroaktive Medikamente über bereits vorhandene Rezeptoren auf dem Gehirnendothel zu verabreichen, ist seit vielen Jahren von Interesse. Der Transferrin-Rezeptor ist von besonderem Interesse, da seine Expression auf das Endothel des Gehirns beschränkt ist, im Gegensatz zum peripheren Endothel. Hier untersuchen wir die Möglichkeit, Immunoliposome und deren verkapselten Cargo über die gezielte Ansprache des Transferrin-Rezeptors an das Gehirn zu liefern. Wir stellen fest, dass die gezielte Ansprache des Transferrin-Rezeptors die Assoziation zwischen den Immunoliposomen und primären Endothelzellen in vitro erhöht, jedoch korreliert dies nicht mit einer erhöhten Cargo-Transzytose. Darüber hinaus zeigen wir, dass die gezielt behandelten Immunoliposome entlang der Mikrogefäße des Gehirns von Ratten akkumulieren, finden jedoch keine Hinweise auf die Transzytose des Immunoliposomes. Im Gegensatz dazu korrelierte die erhöhte Akkumulation sowohl mit einer erhöhten Cargo-Aufnahme im Gehirnendothel als auch mit dem anschließenden Cargo-Transport ins Gehirn. Diese Ergebnisse legen nahe, dass die gezielte Ansprache von Transferrin-Rezeptoren eine relevante Strategie zur Erhöhung der Medikamentenexposition im Gehirn ist.
Johnsen et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: