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Kultur ist ein integraler Bestandteil der Umweltfaktoren, die die Präsentation von Krankheiten und klinische Ergebnisse bei funktionellen gastrointestinalen Störungen (FGIDs) beeinflussen. In diesem Überblick wird die Rolle der Kultur bei FGIDs im Osten kurz in Bezug auf Symptompresentation und diagnostische Probleme, Lebensstil und kulturelle Gewohnheiten, Epidemiologie und das Gesundheitsverhalten untersucht. Sowohl bei funktioneller Dyspepsie als auch beim Reizdarmsyndrom ist bekannt, dass die Symptompresentation und die Subtypisierung der Erkrankung bei Asiaten von ihren westlichen Gegenstücken abweichen, möglicherweise in Zusammenhang mit kulturellen Ernährungsgewohnheiten und der kulturellen Wahrnehmung von Symptomen. Ernährungsgewohnheiten sowie Defäkationspraktiken werden als Faktoren betrachtet, die zu einer geringeren Prävalenz von Verstopfung im Osten beitragen. Ein städtisch-ländlicher Unterschied in der Prävalenz von FGIDs in Asien wird einem Wandel der Ernährungsgewohnheiten in schnell wachsenden städtischen Gemeinschaften sowie einem erhöhten Niveau psychischer Morbidität zugeschrieben. Schließlich haben kulturelle Einstellungen zu traditionellen/lokalen Heilmitteln, Variationen in den Gesundheitssystemen, Angst vor organischen Erkrankungen und religiöse Praktiken gezeigt, dass sie das Gesundheitsverhalten von FGID-Patienten im Osten beeinflussen.
Chuah et al. (Mittw,) untersuchten diese Frage.
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