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Mukormykose ist eine opportunistische, lebensbedrohliche Infektion bei Organempfängern. Wir berichten über einen Fall von chirurgischer Wundmukormykose, die sich auf eine transplantierte Niere ausdehnte. Der Patient war ein 59-jähriger Mann, der 10 Jahre nach einer Lebertransplantation eine Nierentransplantation nach kardialem Tod erhielt. Am 10. Tag nach der Nierentransplantation stellte er sich mit nekrotisierenden Haut- und Unterhautgeweben an seiner rechten unteren Bauchchirurgie-Wunde vor. Die Biopsie des nekrotischen Gewebes und die labortechnische Kultur zeigten verschiedene Ursachen, während eine Polymerase-Kettenreaktion das verursachende Pilz schnell auf Artenebene identifizierte. Obwohl die Kombinationstherapie aus der Absetzung von Immunsuppressiva, intravenöser Liposomen-AmB und aggressivem chirurgischem Debridement bestand; drang die kutane Mukormykose leider in seine transplantierte Niere ein, und der Patient wurde einer Nierenechimose und anschließender Hämodialyse unterzogen. Wir überprüfen die Literatur und kommen zu dem Schluss, dass Mukormykose bei Organempfängern eine seltene und extrem schwere Komplikation ist. Die Polymerase-Kettenreaktion bietet eine schnelle und genaue diagnostische Technik zur Artenidentifizierung. Eine frühzeitige, effektive antifungale Therapie kombiniert mit aggressiven chirurgischen Eingriffen und einem umsichtigem Absetzen von Immunsuppressiva scheint unverzichtbar für ein günstiges Ergebnis zu sein.
Zhao et al. (Mo,) untersuchten diese Frage.
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