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Die meisten Wissenschaftler der internationalen Beziehungen und des Nationalismus nehmen an, dass die nationalistische Ideologie einheitlich wirkt, um die internationale wirtschaftliche Integration, die Globalisierung und den freien Handel zu behindern. Dieser Artikel stellt die konventionelle Weisheit in Frage, indem er einen analytischen Rahmen entwickelt, der die Anreize betrachtet, mit denen Mehrheits- und Minderheitsnationalisten im Bereich der internationalen Wirtschaftsbeziehungen konfrontiert sind. Nationalismus wird definiert als die Förderung der Autonomie, Einheit und Identität der Nation. Es wird argumentiert, dass Nationalisten sowohl starke Motivationen für als auch gegen enge wirtschaftliche Beziehungen zu ausländischen Nationen und Staaten haben. Infolgedessen müssen Nationalisten oft Kompromisse zwischen ihren Zielen von Autonomie, Einheit und Identität eingehen, wenn sie internationale wirtschaftspolitische Präferenzen entwickeln. Fallstudien nationalistischer Organisationen in Quebec, Indien und der Ukraine, die einen hohen Grad an internationaler wirtschaftlicher Integration befürworten, werden vorgestellt, um die Nützlichkeit des analytischen Rahmens aufzuzeigen.
Stephen Shulman (Fr,) hat diese Frage untersucht.
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