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ZIEL: Dieser Artikel ist ein Bericht über eine Überprüfung, die darauf abzielte, die verfügbaren qualitativen Nachweise zur Entscheidungsfindung von Pflegekräften bei körperlichen Freiheitsentzugsmaßnahmen zu synthetisieren. HINTERGRUND: Der Einsatz körperlicher Freiheitsentzugsmaßnahmen in akutmedizinischen und stationären Gesundheitseinrichtungen ist in vielen Ländern eine verbreitete Praxis. Entscheidungen über den Einsatz körperlicher Freiheitsentzüge sind komplex und ethisch belastet. Der Mangel an Nachweisen, die den Einsatz körperlicher Freiheitsentzugsmaßnahmen unterstützen, die negativen Konsequenzen für Patienten und die geringe Verfügbarkeit alternativer Optionen komplizieren offensichtlich die Entscheidungsfindung. DATENQUELLEN: Forschungsarbeiten, die zwischen Januar 1990 und Januar 2010 veröffentlicht wurden, wurden in Cinahl, Embase, Medline, PsycInfo und Web of Science identifiziert. ÜBERPRÜFUNGSVERFAHREN: Eine systematische Überprüfung wurde durchgeführt, um eine Meta-Synthese qualitativer Evidenz zu erhalten. Der Prozess der Meta-Synthese wurde durch die Richtlinien des Joanna Briggs Institute unterstützt. ERGEBNISSE: Die Entscheidungsfindung von Pflegekräften im Umgang mit körperlichen Freiheitsentzugsmaßnahmen ist ein komplexer Verlauf, der sich hauptsächlich auf Sicherheit konzentriert. Eine durchdachte Entscheidungsfindung erfordert es von Pflegekräften, verschiedene Optionen und die damit verbundenen ethischen Werte sorgfältig abzuwägen. Der Entscheidungsfindungsprozess von Pflegekräften wird sowohl von pflegerischen als auch von kontextbezogenen Faktoren beeinflusst. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Überprüfung vermittelt ein tieferes Verständnis des Entscheidungsfindungsprozesses von Pflegekräften hinsichtlich des Einsatzes körperlicher Freiheitsentzugsmaßnahmen. Kontext- und pflegerelatierte Faktoren können Pflegekräfte daran hindern, eine ethische Entscheidung über den angemessenen Einsatz körperlicher Freiheitsentzugsmaßnahmen zu treffen. Es besteht ein dringender Bedarf, Pflegekräfte zu motivieren und auszubilden, um zu einer angemessenen Entscheidung über den Einsatz körperlicher Freiheitsentzugsmaßnahmen zu gelangen.
Goethals et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.