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ZIEL: Ziel dieser Querschnittsstudie war es, die Zusammenhänge zwischen Gebrechlichkeit und Multimorbidität einerseits und der Lebensqualität andererseits bei in Gemeinschaft lebenden älteren Menschen zu bestimmen. METHODEN: Ein Fragebogen wurde an alle Personen im Alter von 70 Jahren und älter, die einer Hausarztpraxis in den Niederlanden angehören, versendet; 241 Personen haben den Fragebogen ausgefüllt (Rücklaufquote 47,5%). Zur Bestimmung der Multimorbidität wurden neun chronische Krankheiten mittels Selbstbericht untersucht. Die Gebrechlichkeit wurde mithilfe des Tilburg Frailty Indicator bewertet, die Lebensqualität wurde mit dem World Health Organization Quality of Life Instrument-Older Adults Module gemessen. ERGEBNISSE: Multimorbidität sowie physische, psychische und soziale Gebrechlichkeitskomponenten standen negativ in Zusammenhang mit der Lebensqualität. Multimorbidität und alle 15 Gebrechlichkeitskomponenten zusammen erklärten 11,6% bzw. 36,5% der Varianz des Lebensqualitätswertes. FAZIT: Gesundheitsfachkräfte sollten ihre Interventionen auf die physischen, psychischen und sozialen Bereiche der menschlichen Funktionalität konzentrieren. Die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsfachkräften und Fachleuten der Sozialhilfe scheint notwendig zu sein, um die Bedürfnisse gebrechlicher älterer Menschen zu erfüllen.
Renne et al. (Do,) untersuchten diese Frage.