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Es besteht ein zunehmendes Interesse daran, Telemedizin als alternative Methode zur Bereitstellung hochwertiger Krebsbehandlungen für in ländlichen Gebieten lebende Patienten zu bewerten. In der Provinz Trento (Nordostitalien) wurde ein Tele-Onkologie-System implementiert, um nicht-chirurgische onkologische Konsultationen für Bezirkskrankenhäuser bereitzustellen. Ziel dieser Studie war es, die Benutzerzufriedenheit mit dem System nach 6 Monaten Experimentierzeit zu erkunden. Während der Validierung vor Ort wurden 80 Ärzte und Krankenschwestern zwei Fragebögen mit offenen und geschlossenen Fragen im Abstand von 6 Monaten verteilt, um die erwarteten Vorteile der Benutzer im Vergleich zu den wahrgenommenen zu untersuchen. Die beiden Fragebögen wurden verglichen, um zu bewerten, wie sich die wahrgenommenen Vorteile von den erwarteten unterschieden. Signifikante Unterschiede wurden hinsichtlich der Verbesserungen bei der Standardisierung diagnostisch-therapeutischer Verfahren unter Verwendung der Elektronischen Patientenakte (EPA); Informationsaustausch; Datenaktualisierung; Beratungsgeschwindigkeit; und der Möglichkeit, die Reisen der Patienten durch die Nutzung der Telekonsultation (TK) zu reduzieren, festgestellt. Die Antworten der Ärzte zeigten einen signifikanten Unterschied bezüglich der Auswirkungen der EPA auf die Beziehung zum Patienten, die Antworten der Krankenschwestern hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Pflegequalität. Die Ärzte waren der Meinung, dass beide Modalitäten der Telekonsultation nützlich waren, um die Kommunikation mit Kollegen zu verbessern (86 % für die synchrone TK, 80 % für die asynchrone TK). Die Antworten deuteten darauf hin, dass die größten Schwierigkeiten bei der Einführungen des Systems in den Alltag lagen. Trotz dieser Herausforderungen waren die Erwartungen der Benutzer an die zukünftige Anwendung im klinischen Bereich erheblich hoch.
LARCHER et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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