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Die Zapfen-Phototransduktion und das Überleben der Zapfen in der menschlichen Makula sind entscheidend für das Farbsehen und die Sehschärfe. Die progressive Zapfendegeneration bei altersbedingter Makuladegeneration, Stargardt-Krankheit und rezessiven Zapfen-Dystrophien ist eine Hauptursache für Blindheit. Die Schilddrüsenhormon (TH) Signalisierung, die die Zellproliferation, Differenzierung und Apoptose reguliert, spielt eine zentrale Rolle bei der Expression und Musterung von Zapfenopsin in der Netzhaut. Hier haben wir untersucht, ob die TH-Signalisierung die Zapfenviabilität in erblichen Netzhautdegenerations-Mausmodellen beeinflusst. Retinol-Isomerase RPE65-defiziente Mäuse, ein Modell der Leber kongenitalen Amaurose (LCA) mit schnellem Zapfenverlust und Zapfen-Photorezeptor-Funktionsverlust Typ 1 Mäuse (schwere rezessive Achromatopsie) wurden verwendet, um zu bestimmen, ob die Unterdrückung der TH-Signalisierung mit einer antithyroiden Behandlung den Zapfentod reduziert. Darüber hinaus wurden Mäuse mit defizientem konischem zyklischen Nukleotid-gesteuertem Kanal B-Untereinheit (moderate Achromatopsie) und guanylatcyclase 2e-defizienten Mäusen (LCA mit langsamerem Zapfenverlust) verwendet, um zu bestimmen, ob die Behandlung mit Triiodthyronin (T3) (stimulierend auf die TH-Signalisierung) zu einer Verschlechterung der Zapfen führt. Wir fanden heraus, dass die Zapfendichte in retinol-isomerase RPE65-defizienten und Zapfen-Photorezeptor-Funktionsverlust Typ 1 Mäusen nach der antithyroiden Behandlung etwa sechsmal anstieg. Die Zapfendichte in Mäusen mit defizientem konischem zyklischen Nukleotid-gesteuertem Kanal B-Untereinheit und guanylatcyclase 2e-defizienten Mäusen nahm nach der T3-Behandlung um etwa 40 % ab. Der Einfluss der TH-Signalisierung auf die Zapfenviabilität scheint unabhängig von ihrer Regulierung der Zapfenopsin-Expression zu sein. Diese Arbeit zeigt, dass die Unterdrückung der TH-Signalisierung in Mausmodellen der Netzhautdystrophie schützend für die Zapfen ist und bietet Einblicke in die Erhaltung der Zapfen und therapeutische Interventionen.
Ma et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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