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Es ist klar, dass in vielen Talententwicklungssystemen weltweit hohe Fachkompetenz und effektive Praktiken existieren. Es gibt jedoch auch einen allgemeinen Konsens, dass umfassende evidenzbasierte Politik und Praxis fehlen. Daher ist es entscheidend, Lösungen zu entwickeln, die eine effektive Verbreitung von Wissen und die Förderung evidenzbasierter Talententwicklungssysteme ermöglichen. Während der Fragebogen zur Talententwicklung (Martindale et al., 2010) eine Methode bietet, durch die dies ermöglicht werden könnte, blieb seine ökologische Validität ungetestet. Daher hatte diese Studie zum Ziel, die Anwendbarkeit des Fragebogens in der realen Welt durch eine Diskriminanzanalyse zu untersuchen. Athleten aus zehn verschiedenen regionalen Mannschaften und Akademien wurden identifiziert und in zwei breite Kategorien unterteilt, 'höhere Qualität' (n = 48) und 'niedrigere Qualität' (n = 51) Umgebungen, basierend auf ihrer Prozessqualität und Produktivität. Die Ergebnisse zeigten, dass der Fragebogen zur Talententwicklung mit 77,8 % Genauigkeit unterscheiden konnte. Darüber hinaus wurden neben dem Fragebogen insgesamt zwei individuelle Merkmale, 'Qualitätsvorbereitung' (P < 0,01) und 'Verstehen des Athleten' (P < 0,01), als signifikante Merkmale gefunden. Zusammenfassend deuten die Ergebnisse auf robuste strukturelle Eigenschaften und solide ökologische Validität hin, die es ermöglichen, den Fragebogen mit größerem Vertrauen in angewandten und Forschungssettings zu verwenden.
Martindale et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.