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Zusammenfassung Da Umweltbedenken sich nicht in Aktionen umsetzen, verwendet diese Studie ein experimentelles Design, um die Wirksamkeit verschiedener Priming-Strategien hinsichtlich der Steigerung der Häufigkeit von umweltfreundlichem Nicht-Kaufverhalten zu testen. Umweltfreundliche Nicht-Kaufverhalten sind besonders problematisch, da sie mit Opfer verbunden sind. Während frühere Forschungen darauf abzielten, umweltfreundliche Käufe zu fördern, trägt diese Forschung zur bestehenden Literatur bei, indem sie effektive Wege zur Förderung umweltfreundlicher Nicht-Kaufverhalten (Konsumption und Recycling) untersucht und zeigt, dass sie durch geeignete Kommunikationsstrategien angestoßen werden können. Insbesondere aufbauend auf der Prospect-Theorie zeigt sie, dass das Priming persönlicher Vorteile, im Gegensatz zu Umweltvorteilen, Menschen motivieren kann, umweltfreundlich zu handeln, und dass das Priming von keinem Aufwand das wahrgenommene Opfer, das mit umweltfreundlichem Nicht-Kaufverhalten verbunden ist, mildern kann. Anstatt sich auf Absichten oder unmittelbare Einstellungsreaktionen zu konzentrieren, untersucht diese Studie Verhaltensänderungen, die durch effektives Priming entstehen, und trägt somit zu einem besseren Verständnis bei, wie eine nachhaltige Verhaltensänderung erzeugt werden kann. Diese Studie hat auch praktische Implikationen und gibt Empfehlungen zur Entwicklung erfolgreicher sozialer Kampagnen, die umweltfreundliches Nicht-Kaufverhalten fördern.
Chwiałkowska et al. (Sat) untersuchten diese Frage.