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Die verbreitete Präsenz von Umweltkontaminanten in aquatischen Ökosystemen hat erhebliche Bedenken hinsichtlich ihrer langfristigen Auswirkungen auf aquatische Organismen, insbesondere Fische, aufgeworfen. Während sich ökologische Toxikologiestudien traditionell auf Expositionen in einer Generation oder einer Lebensphase konzentriert haben, könnten solche Ansätze die Folgen auf Populationsebene unterschätzen oder überschätzen. Diese Übersicht bewertet kritisch den aktuellen Kenntnisstand zu den multigenerationalen Effekten sowohl traditioneller als auch aufstrebender Kontaminanten bei Fischen. Die Studie umfasst fünf Hauptgruppen von Kontaminanten: Pestizide, Pharmaceuticals und persönliche Pflegeprodukte (PPCPs), Metalle und Halbmetalle, Mikroplastik und Weichmacher sowie per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS). Die meisten multigenerationalen Studien wurden an Süßwasserarten durchgeführt, darunter Danio rerio, Oryzias latipes, Oryzias melastigma, Oncorhynchus mykiss, Menidia beryllina, Nothobranchius furzeri, Pimephales promelas und Paramisgurnus dabryanus, was eine erhebliche Forschungslücke bei marinen Fischarten aufzeigt. Die Ergebnisse zeigen durchweg, dass die multigenerationale Exposition gegenüber diesen Kontaminanten zu Entwicklungs-, Verhaltens-, Reproduktions- und neuroentwicklungsbezogenen Beeinträchtigungen führen kann, die den Fortpflanzungserfolg, das Populationswachstum und die allgemeine Fitness verringern können. Darüber hinaus weisen aufkommende Hinweise auf epigenetische Modifikationen, wie DNA-Methylierung und Histonveränderungen, als potenzielle Mechanismen hin, die diesen multigenerationale Effekte zugrunde liegen. Bemerkenswert ist, dass unsere Übersicht eine erhebliche Variabilität zwischen den Studien identifiziert, wobei einige Kontaminanten ausgeprägte multigenerationale Toxizität zeigen, während andere begrenzte oder inkonsistente Ergebnisse aufweisen. Angesichts der zunehmenden globalen Besorgnis über aquatische Verschmutzung und deren weitreichende Auswirkungen auf Biodiversität, Ernährungssicherheit und öffentliche Gesundheit unterstreicht diese Übersicht die dringende Notwendigkeit, multigenerationale Endpunkte in ökologische Risikoabschätzungen zu integrieren.
Uddin et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.