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Der durchschnittliche Arbeiter in Großbritannien verbringt 139 Stunden/Jahr mit Pendeln – das entspricht 19 Standardarbeitstagen. Während die durchschnittliche Entfernung und die benötigte Zeit für Arbeitswege stetig zugenommen haben, hat die durchschnittliche Anzahl der Wege im ähnlichen Maße abgenommen. Das aggregierte Bild verschleiert unweigerlich eine Reihe grundlegender Trends. Diese Arbeit bietet eine multimodale Untersuchung des Pendelns, die sich auf die Literatur in Verkehr, Planung, Geographie, Wirtschaft, Psychologie, Soziologie und Medizin stützt. Sie untersucht statistische Belege zu den Trends im Pendelverhalten und stellt fest, dass einer von 25 Pendlern jetzt mehr als 100 km (Hin- und Rückweg) zur Arbeit zurücklegt und einer von zehn Pendlern jetzt über 2 Stunden/Tag mit Reisen zur und von der Arbeit verbringt. Sie beleuchtet die unterschiedlichen Auswirkungen (wirtschaftlich, gesundheitlich und sozial), die das Pendeln auf die einzelnen Pendler hat, und versucht, die Rolle des Pendelns für den Einzelnen in der heutigen Gesellschaft besser zu verstehen. Der Artikel schließt seine Untersuchung ab, indem er das Pendelerlebnis selbst betrachtet, einschließlich der Einstellungen dazu und der Nutzung der Zeit während der Reise. Er schlussfolgert, dass es ein Dilemma gibt, dem sich die Verkehrsplanung und -politik gegenübersieht. Es gibt soziale, wirtschaftliche und finanzielle Vorteile durch ein verbessertes Reiseerlebnis für Menschen mit langen Pendelstrecken, doch könnte die Verbesserung des Reiseerlebnisses selbst zum Trend des Pendelns über lange Strecken beitragen.
Lyons et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.