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Personalisierte Krebsimpfstoffe (PCVs) revitalisieren Impfstrategien in der Krebsimmuntherapie. Im Gegensatz zur adoptiven T-Zelltherapie und zur Checkpoint-Blockade moduliert die PCV-Strategie die angeborenen und adaptiven Immunsysteme mit breiterer Aktivierung, um die antitumorale Immunität mit individualisierten tumorspezifischen Antigenen (Neoantigenen) erneut einzusetzen. Nach einem sequenziellen Schema der Tumorbiopsie, Mutationsanalyse und Epitope-Vorhersage verbessert die Verabreichung von Neoantigenen mit synthetischen langen Peptiden (SLP) oder mRNA-Formulierungen dramatisch die Population und Aktivität von antigen-spezifischen CD4+ und CD8+ T-Zellen. Trotz der vielversprechenden Aussicht auf PCVs gibt es immer noch großes Potenzial zur Optimierung der Prevaccinationsverfahren und der Impfstoffpotenz. Insbesondere die mühsame Entwicklung von Tumor-assoziierten Antigen (TAA)-basierten Impfstoffen bietet wertvolle Erfahrungen und rationale Prinzipien zur Steigerung der Impfstoffpotenz, was erwartet wird, dass PCV durch das Design von Adjuvanzien, Lieferystemen und die Umkehrung des immunsuppressiven Tumormikroumfelds (TME) vorantreibt, da die derzeitige personalisierte Impfung einfach Antigene mit Adjuvanzien vermischt. Unter Berücksichtigung der breiteren Anwendung des TAA-basierten Impfstoffdesigns ergänzen sich diese beiden Strategien und können sowohl personalisierte als auch universelle therapeutische Methoden hervorbringen. Chemische Strategien bieten große Möglichkeiten für (1) die Erforschung neuartiger Adjuvantien, einschließlich synthetischer Moleküle und Materialien mit optimierbarer Aktivität, (2) den Aufbau effizienter und präziser Liefersysteme, um systematische Diffusion zu vermeiden, die Biosicherheit zu verbessern, sekundäre lymphatische Organe gezielt anzusprechen und die Antigenpräsentation zu verbessern, und (3) die Kombination von Bioengineering-Methoden zur innovativen Verbesserung der konventionellen Impfung, um den TME "intelligent" neu zu erziehen und die antitumorale Immunität zu modulieren. Da chemische Strategien Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit und Universalisierbarkeit im Design von T-Zell- und B-Zell-basierten Antitumor-Impfstoffen bewiesen haben, wird erwartet, dass die Vereinigung zahlreicher chemischer Methoden im Impfstoffbau neuen Schwung und neue Vitalität in der Krebsbehandlung bringt.
Li et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.