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Wie beeinflussen militärische Allianzen die öffentliche Unterstützung für die Verteidigung von Zielnationen, die Aggressionen ausgesetzt sind? Wir haben diese Frage untersucht, indem wir ein Experiment mit 14.000 Wählern in 13 Mitgliedsländern der Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) durchgeführt haben. Unser Experiment beinhaltete ein hypothetisches Szenario, in dem Russland ein Ziel land angriff. Wir variierten zufällig die Identität des Ziels (Bosnien, Finnland, Georgien oder Schweden) und ob das Ziel zum Zeitpunkt des Angriffs Mitglied der NATO war. Wir fanden heraus, dass Wähler in jedem Mitgliedsland viel eher bereit waren, militärische Gewalt einzusetzen, um jedes Ziel zu verteidigen, wenn das Ziel Mitglied der NATO war, als wenn das Ziel außerhalb des Bündnisses lag. Die Erweiterung der NATO könnte daher die europäische Sicherheit transformieren, indem sie die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß zukünftiger Kriege verändert. Wir entdeckten auch wichtige Heterogenität zwischen den Zielen: Die Vorteile einer NATO-Mitgliedschaft waren für Bosnien und Georgien erheblich größer als für Finnland und Schweden, da die meisten Wähler in NATO-Ländern Finnland und Schweden auch dann verteidigen würden, wenn sie außerhalb des Bündnisses bleiben. Schließlich war der Effekt der NATO unter Wählern, die die NATO als wertvoll für ihr eigenes Land ansahen, viel stärker. Rhetorische Angriffe auf die NATO könnten daher das Bündnis untergraben, indem sie die Bereitschaft der Öffentlichkeit zur Verteidigung anderer Mitglieder aushöhlen, während Rhetorik, die die Vorteile der NATO hervorhebt, die Verteidigung und Abschreckung stärken könnte. Diese Ergebnisse erweitern das Wissen über die Auswirkungen von Allianzen und informieren gleichzeitig die politischen Debatten über den Wert und die Größe der NATO.
Tomz et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.
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