Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Gewalt in engen Beziehungen (IPV) ist ein wichtiges öffentliches Gesundheitsproblem, mit einer Vielzahl von physischen, sexuellen und emotionalen Folgen für die Überlebenden von Gewalt. Soziale Unterstützung hat sich als wichtiger Faktor erwiesen, um die Folgen von IPV abzumildern und zu moderieren sowie die Gesundheitsresultate zu verbessern. Ziel dieser Studie war es, netzwerkorientierte und unterstützungsvermittelte IPV-Interventionen zu identifizieren und zu bewerten, die auf die Verbesserung der psychischen Gesundheitsergebnisse bei IPV-Überlebenden abzielen. METHODEN: Eine systematische Scoping-Übersicht der Literatur wurde gemäß den PRISMA-Richtlinien durchgeführt. Die Suche deckte den Zeitraum von 1980 bis 2017 ab, ohne sprachliche Einschränkungen, in den folgenden Datenbanken: Medline, Embase, Web of Science, PROQUEST und Cochrane. Studien wurden einbezogen, wenn es sich um Primärstudien von IPV-Interventionen handelte, die sich an Überlebende richteten und darauf abzielten, den Zugang zur sozialen Unterstützung, zu psychischen Gesundheitsergebnissen und zu Ressourcen für Überlebende zu verbessern. ERGEBNISSE: 337 Artikel wurden einer Volltextscreening unterzogen, von denen 27 Artikel die Screeningkriterien erfüllten. Die Übersicht umfasste sowohl quantitative als auch qualitative Artikel. Da der Schwerpunkt der Übersicht auf sozialer Unterstützung lag, identifizierten wir Interventionen, die i) auf einzelne IPV-Überlebende und die Verbesserung ihres Zugangs zu Ressourcen und Bewältigungsstrategien ausgerichtet waren, und ii) Interventionen, die sowohl auf einzelne IPV-Überlebende als auch auf ihre Gemeinschaften und Netzwerke fokussiert waren. Wir kategorisierten die im Review identifizierten sozialen Unterstützungsinterventionen als Überlebensfokussierte, Anwalt-/Fallmanagement-Interventionen (15 Studien), überlebensfokussierte, Anwalt-/Fallmanagement-Interventionen mit einem Psychotherapie-Komponenten (3 Studien), gemeindeorientierte, soziale Unterstützungsinterventionen (6 Studien), gemeindeorientierte, soziale Unterstützungsinterventionen mit einem Psychotherapie-Komponenten (3 Studien). Die meisten der Studien führten zu Verbesserungen in der sozialen Unterstützung und/oder den psychischen Gesundheitsergebnissen der Überlebenden, mit wenig Beweisen für ihre Wirkung auf die Verringerung von IPV oder eine Erhöhung der Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten. SCHLUSSFOLGERUNG: Es gibt gute Beweise für die Wirkung von IPV-Interventionen, die sich auf die Verbesserung des Zugangs zur sozialen Unterstützung durch den Einsatz von Anwälten mit starken Verbindungen zu gemeindebasierten Strukturen und Netzwerken konzentrieren, auf bessere psychische Gesundheitsergebnisse von Überlebenden. Es besteht ein Bedarf an robusterer/hochwertigerer Forschung, um zu bewerten, in welchen Kontexten und für wen diese Interventionen im Vergleich zu anderen Formen von IPV-Interventionen besser wirken.
Ogbe et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: