Blockchain-Technologien haben in verschiedenen Sektoren, einschließlich des Lieferkettenmanagements, der dezentralen Finanzen und grenzüberschreitender Zahlungen, eine rasante Verbreitung erfahren. Mit diesem Wachstum sind jedoch die Komplexität und die Sicherheitsrisiken bei der Aufrechterhaltung der Integrität und Funktionalität von Blockchain gestiegen. Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert eine systematische und rigorose Organisation des Wissens im Bereich der Blockchain-Sicherheit. Dieses Papier präsentiert eine Systematisierung des Wissens (SoK), die auf einer strukturierten Umfrage der akademischen Literatur, Branchenberichten und realen Fallstudien basiert. Die Autoren klassifizieren Schwachstellen in drei Schichten: Systemebene, Smart-Contract-Ebene und Anwendungsebene, und analysieren deren Ursachen, die tatsächliche Prävalenz und Abwägungen zur Minderung. Die Taxonomie umfasst blockchain-spezifische Bedrohungen (z. B. gasbasierte DoS-Angriffe, MEV) sowie Schwachstellen, die aus verteilten Systemen und Software übernommen wurden (z. B. Sybil-Angriffe, Fehler bei der Zugriffskontrolle). Die Autoren bewerten kritisch die Erkennungs- und Minderungstechniken, einschließlich statischer und dynamischer Analyse, Fuzzing, symbolischer Ausführung und formaler Verifikation, und beurteilen deren Präzision, Rückruf, Skalierbarkeit und inhärente Einschränkungen. Darüber hinaus überprüfen die Autoren moderne Prüfwerkzeuge hinsichtlich Methodik, Akzeptanz und Mängeln. Schließlich diskutieren die Autoren fortgeschrittene Ansätze wie hybride Frameworks, die KI mit Programmanalyse, SMT-Lösungen und Zero-Knowledge-Beweise kombinieren, und skizzieren, wie diese aktuelle Lücken in Bezug auf Skalierbarkeit, Interpretierbarkeit und Runtime-Verifizierung schließen können. Insgesamt systematisiert diese Studie die Sicherheitslandschaft von Blockchain-Technologien, synthetisiert die Einschränkungen der gegenwärtigen Ansätze und identifiziert technisch umsetzbare zukünftige Forschungsrichtungen zur Entwicklung robusterer und widerstandsfähiger Blockchain-Systeme.
Nassirzadeh et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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