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Wiederholter Schwangerschaftsverlust ist ein wichtiges Problem der reproduktiven Gesundheit, das 2%-5% der Paare betrifft. Zu den häufigsten anerkannten Ursachen gehören uterine Anomalien, das Antiphospholipid-Syndrom, hormonelle und metabolische Störungen sowie zytogenetische Anomalien. Andere Ätiologien wurden vorgeschlagen, gelten jedoch weiterhin als umstritten, wie chronische Endometritis, erbliche Thrombophilien, Lutealphase-Defizienz und hohe Spermien-DNA-Fragmentierungsraten. Im Laufe der Jahre haben evidenzbasierte Behandlungen wie die chirurgische Korrektur von uterinen Anomalien oder Aspirin und Heparin bei Antiphospholipid-Syndrom die Ergebnisse für Paare mit wiederholtem Schwangerschaftsverlust verbessert. Dennoch bleiben fast die Hälfte der Fälle unerklärlich und werden empirisch mit Progesteronsupplementierung, Antikoagulation und/oder immunmodulatorischen Behandlungen behandelt. Unabhängig von der Ursache ist die Langzeitprognose für Paare mit wiederholtem Schwangerschaftsverlust gut, und die meisten erzielen schließlich eine gesunde Lebendgeburt. Wiederholte Schwangerschaftsverluste können jedoch eine erhebliche psychologische Belastung für betroffene Paare darstellen, und es werden viele Anstrengungen unternommen, um die Behandlungen zu verbessern und die Zeit zu verkürzen, die benötigt wird, um eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erreichen. Dieser Artikel überprüft die etablierten und umstrittenen Ätiologien sowie die empfohlenen therapeutischen Strategien, mit einem besonderen Fokus auf unerklärte wiederholte Schwangerschaftsverluste und die heutzutage verwendeten empirischen Behandlungen. Außerdem wird die aktuelle Rolle der präimplantationsgenetischen Tests im Management von wiederholtem Schwangerschaftsverlust diskutiert.
Hachem et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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