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Neun körperlich aktive Männer wurden dreimal mit vier verschiedenen Belastungstests nach Verabreichung von Placebo, 0,1 g Atenolol oder 0,08 g Propranolol in zufälliger Reihenfolge untersucht. Die Testmodalitäten waren: Fahrradergometrie bei 50% von VO2max, Spitzenmoment während der Knieextension, der Wingate-Muskelleistungstest und 2000 m Lauf auf der Bahn. Die Muskelfaserzusammensetzung war zuvor bestimmt worden. Bei Probanden mit einem hohen Anteil an langsam kontrahierenden Fasern führten die Betablocker zu einer stärker ausgeprägten Beeinträchtigung der arbeitenden Muskulatur. Dieser Effekt war bei dem unselektiven Betablocker Propranolol ausgeprägter als bei Atenolol. Eine Interpretation unserer Ergebnisse ist, dass periphere sympathische Beta-2-Rezeptoren in den Skelettmuskeln zur Regulierung des Muskelmetabolismus beitragen könnten.
Kaiser et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.