Diese Studie zielt darauf ab, die Beziehung zwischen den Geschlechterwahrnehmungen junger Erwachsener und ihren Einstellungen zu Beziehungsgewalt sowie die Unterschiede dieser Beziehung in Bezug auf verschiedene Variablen zu untersuchen. Die Forschung verwendete die Umfragemethode. Die Daten wurden mit der „Skala zur Wahrnehmung von Geschlecht“ und der „Skala der Einstellungen zu Beziehungsgewalt“ erfasst. An der Studie nahmen insgesamt 318 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 30 Jahren teil, darunter 227 Frauen und 91 Männer. Für die Datenanalyse wurden parametrische Tests verwendet. Die Ergebnisse der Forschung zeigen, dass die Geschlechterwahrnehmungen junger Erwachsener signifikant positiv mit den Einstellungen zur Beziehungsgewalt korreliert sind; außerdem wiesen die Geschlechterwahrnehmungen und Einstellungen zur Beziehungsgewalt signifikante Unterschiede in Bezug auf Geschlecht, Bildungsniveau der Eltern, Familiensituation und Erfahrungen mit Gewalt auf. Es wurde festgestellt, dass es keine signifikanten Unterschiede in der Beziehung zwischen den Geschlechterwahrnehmungen junger Erwachsener und den Einstellungen zu Beziehungsgewalt bezüglich Alter, Familienstand, Bildungsgrad, Beschäftigungsstatus, Anzahl der Geschwister, Wohnort, wahrgenommenem sozioökonomischen Status und früheren sowie aktuellen Beziehungsstatus gibt. Der lineare Regressionsanalyse zufolge erklären die Geschlechterwahrnehmungen 38 % der Einstellungen zur Beziehungsgewalt. Basierend auf diesen Ergebnissen kann gesagt werden, dass die Einstellungen der Individuen zu Gewalt in romantischen Beziehungen in hohem Maße mit den Geschlechterwahrnehmungen verbunden sind.
Taştan et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.
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