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Extraintestinale Manifestationen (EIM) bei entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) treten häufig auf und können sich vor oder nach der Diagnose von IBD präsentieren. Sie betreffen am häufigsten die Augen, die Haut und die Gelenke, können jedoch auch andere Organe wie die Leber einbeziehen. Einige EIM sind mit der Aktivität der Darmerkrankung assoziiert und bessern sich durch die Behandlung der zugrunde liegenden IBD. Dies ist bei Patienten mit peripherer Typ-1-Arthritis, oralen aphthösen Geschwüren, Episcleritis und Erythema nodosum zu beobachten. Andere EIM sind unabhängig von der Aktivität der Darmerkrankung, wie z.B. Uveitis und ankylosierende Spondylitis. Schließlich können einige EIM (z.B. Pyoderma gangrenosum und primäre sklerosierende Cholangitis) möglicherweise mit der zugrunde liegenden IBD assoziiert sein oder auch nicht. Eine erfolgreiche Therapie von EIM ist wichtig zur Verbesserung der Lebensqualität von IBD-Patienten. Die TNF-Antikörpertherapie ist eine wichtige Behandlungsoption für EIM bei IBD-Patienten, während bisher kein solcher positiver Effekt für Alpha-4-Beta-7-Integrin-Antikörper wie Vedolizumab berichtet wurde. Dieser Artikel überprüft die therapeutischen Erfahrungen mit TNF-Antikörpern zur Behandlung von EIM bei IBD-Patienten.
Vavricka et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.