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Zwei Studien untersuchen den Zusammenhang zwischen ethnischer Identität und der Wahrnehmung von Vorurteilen. Studie 1 untersuchte die Beziehung zwischen ethnischer Identität und der Diskrepanz zwischen persönlicher und Gruppen-Diskriminierung (PGD) bei ethnischen Minderheiten und weißen Befragten. Hochidentifizierte Minderheiten berichteten von einer erhöhten persönlichen Verwundbarkeit gegenüber Diskriminierung und weniger PGD, während weniger identifizierte Minderheiten sich stärker an dem PGD-Phänomen orientierten. Weiße berichteten ebenfalls von mehr persönlicher als von Gruppendiskriminierung, aber ethnische Identität moderierte diesen Effekt nicht. Studie 2 untersuchte die Wahrnehmungen von Vorurteilen bei Minderheiten in einem Interaktionskontext mit einem weißen Konföderierten, der entweder offensichtliche oder subtile Vorurteile zeigte. Hochidentifizierte Minderheiten zeigten stärkere Reaktionen auf subtile Vorurteile als niedrig identifizierte Minderheiten, die dazu neigten, subtile Vorurteile zu übersehen. Die Autoren beziehen die Ergebnisse auf Prinzipien aus der Stigmaforschung, der sozialen Identität und der Theorie der Selbstkategorisierung und schlagen vor, dass ethnische Identität erklären kann, warum einige Minderheiten Vorurteile wahrnehmen, wenn andere dies nicht tun.
Operario et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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