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Interlaborbewertungen von Mucorales qPCR-Assays wurden entwickelt, um die Reproduzierbarkeit und Leistung der derzeit verwendeten Methoden zu bewerten. Die Teilnehmer umfassten 12 Labore aus französischen Universitätskliniken (neun davon nahmen an der Modimucor-Studie teil) und 11 Laboratorien, die an der Fungal PCR Initiative beteiligt waren. Für Panel 1 wurden drei Seren jeweils mit DNA von drei verschiedenen Arten (Rhizomucor pusillus, Lichtheimia corymbifera, Rhizopus oryzae) versetzt. Für Panel 2 wurden sechs Seren mit drei Konzentrationen von R. pusillus und L. corymbifera (1, 10 und 100 Genome/ml) vorbereitet. Jedes Panel enthielt ein blindes Negativkontrollserum. Mit jedem Panel wurde ein Formular verteilt, um Ergebnisse und erforderliche technische Informationen zu sammeln, einschließlich der DNA-Extraktionsmethode, des verwendeten Probenvolumens, des DNA-Elutionsvolumens, der verwendeten qPCR-Methode, des qPCR-Vorlagen-Eingangsvolumens, des qPCR-Gesamtreaktionsvolumens, der qPCR-Plattform und der verwendeten qPCR-Reagenzien. Für Panel 1, bei der 18 verschiedene Protokolle bewertet wurden, waren die qualitativen Ergebnisse (positiv oder negativ) in 97 % der Fälle korrekt (70/72). Es wurde eine sehr niedrige Interlaborvariabilität der Cq-Werte (SD = 1,89 Zyklen) beobachtet. Für Panel 2, bei der 26 verschiedene Protokolle bewertet wurden, waren die Nachweisraten hoch (77-100 %) für 5/6 der versetzten Seren. Es gab eine signifikante Assoziation zwischen der qPCR-Plattform und der Leistung. Bestimmte technische Schritte und optimale Kombinationen von Faktoren können jedoch auch die Leistung beeinflussen. Die in dieser Studie demonstrierte gute Reproduzierbarkeit und Leistung unterstützen die Verwendung von Mucorales qPCR als Teil der diagnostischen Strategie für Mukormykose.
Rocchi et al. (Dienstag,) haben diese Frage untersucht.