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Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine weltweit fatale neurodegenerative Erkrankung des menschlichen motorischen Systems. Ätiologische Mechanismen, die an der Entwicklung von ALS beteiligt sind, stehen im Zusammenhang mit dem glutamatergischen Neurotransmittersystem, wobei die Zerstörung von Motoneuronen durch übermäßige Aktivierung von Glutamatrezeptoren an der synaptischen Spalte ausgelöst wird. Diese 'Exzitotoxizität'-Theorie der ALS führte zur Entwicklung therapeutischer Ansätze und letztlich zu klinischen Studien mit Riluzol, das anfänglich als ein Inhibitor der Glutamatfreisetzung angesehen wurde. Subsequent Effects of Riluzol wurden postuliert, um einen indirekten Antagonismus von Glutamatrezeptoren sowie die Inaktivierung von neuronalem spannungsgesteuerten Na+-Kanälen zu umfassen. Riluzol bleibt die einzige krankheitsmodifizierende Therapie, die Patienten mit ALS zur Verfügung steht. Obwohl es seit Mitte der 1990er Jahre klinisch verfügbar ist, sind die in vivo-pharmakologischen Ziele von Riluzol schlecht definiert. Ein verbessertes Verständnis der potenziellen neuroprotektiven Mechanismen von Riluzol könnte pathophysiologische Prozesse aufdecken, die die Neurodegeneration bei ALS vermitteln. Die vorliegende Übersicht fasst die bekannten chemischen und pharmakologischen Eigenschaften von Riluzol zusammen. Das Versagen anderer potenzieller neuroprotektiver Therapien, positive Behandlungsergebnisse bei dieser schwer behandelbaren Erkrankung zu zeigen, wird überprüft. Schließlich wird die Hypothese, dass Na+-Leitfähigkeiten möglicherweise an den Prozessen der neuronalen und axonalen Degeneration bei ALS beteiligt sind, untersucht.
Cheah et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.