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ZIEL: Das Risiko für Pertussis über die Zeit seit der Impfung bei Kindern in Minnesota und Oregon zu bewerten, die 5 Dosen zellfreier Pertussis-Impfstoffe (DTaP) erhalten haben. METHODEN: Diese Kohortenanalysen umfassten Kinder aus Minnesota und Oregon, die zwischen 1998 und 2003 geboren wurden und 5 DTaP-Dosen in den staatlichen Impfinfo-Systemen dokumentiert hatten. Impfaufzeichnungen und landesweite Pertussis-Überwachungsdaten wurden kombiniert. Die Inzidenzraten und Risikoquoten für Pertussis wurden für die 6 Jahre nach Erhalt der fünften DTaP-Dosis berechnet. ERGEBNISSE: Die Kohorten umfassten 224.378 Kinder aus Minnesota und 179.011 aus Oregon; 458 bzw. 89 Pertussisfälle wurden in Minnesota und Oregon identifiziert. Die Pertussis-Inzidenzraten stiegen in jedem Jahr der Nachbeobachtung: 15,6/100.000 (95% Konfidenzintervall CI: 11,1-21,4) im Jahr 1 bis 138,4/100.000 (CI: 113,3-166,9) im Jahr 6 (Minnesota); 6,2/100.000 (CI: 3,3-10,6) im Jahr 1 bis 24,4/100.000 (CI: 15,0-37,8) im Jahr 6 (Oregon). Risikoquoten stiegen von 1,9 (CI: 1,3-2,9) im Jahr 2 auf 8,9 (CI: 6,0-13,0) im Jahr 6 (Minnesota) und von 1,3 (CI: 0,6-2,8) im Jahr 2 auf 4,0 (CI: 1,9-8,4) im Jahr 6 (Oregon). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Evaluierung berichtet von einem stetigen Anstieg des Risikos für Pertussis in den Jahren nach Abschluss der 5-Dosen-DTaP-Serie. Dieser Anstieg ist wahrscheinlich teilweise auf die nachlassende Immunität durch DTaP-Impfstoffe zurückzuführen. Die kontinuierliche Überwachung der Krankheitslast und der Impfwirksamkeit bei vollständig geimpften Kindern in den kommenden Jahren wird wichtig sein, um das fortlaufende Risiko zu bewerten, während zusätzliche Kohorten, die ausschließlich mit zellfreien Pertussis-Impfstoffen geimpft werden, eingeführt werden.
Tartof et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.