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Die quantitative Empfindlichkeitskartierung (QSM) ist eine Technik der Magnetresonanztomographie (MRT), die die magnetischen Eigenschaften von zerebralem Eisen in vivo bewerten kann. Obwohl Hirneisen für grundlegende neurobiologische Funktionen notwendig ist, stört ein übermäßiger Eisengehalt die Homöostase, führt zu oxidativem Stress und trägt letztendlich zur neurodegenerativen Erkrankung bei. Dennoch ist ein gewisses Maß an erhöhtem Hirneisen selbst bei gesunden älteren Erwachsenen vorhanden. Um das topographische Muster der Eisenansammlung und dessen Beziehung zum kognitiven Altern besser zu verstehen, führten wir eine integrative Übersicht von 47 QSM-Studien zu gesundem Altern durch, mit einem Fokus auf fünf unterschiedliche Themen. Die ersten beiden Themen konzentrierten sich auf altersbedingte Zunahmen der Eisenansammlung in tiefen grauen Materiekerne im Vergleich zur Großhirnrinde. Das allgemeine Niveau von Eisen ist in tiefen grauen Materiekerne höher als in kortikalen Regionen. Tiefe graue Materiekerne variieren hinsichtlich altersbedingter Effekte, die am ausgeprägtesten im Putamen sind, und altersbedingte Eisenablagerungen werden auch in frontalen, temporalen und parietalen kortikalen Regionen während des gesundes Alterns beobachtet. Das dritte Thema konzentrierte sich auf die Verhaltensrelevanz des Eisengehalts und zeigte, dass höheres Eisen sowohl in tiefen grauen Materie- als auch in kortikalen Regionen mit einem Rückgang der flüssigen (geschwindigkeitsabhängigen) Kognition verbunden war. Eine Handvoll multimodaler Studien, die im vierten Thema überprüft wurden, legen nahe, dass Eisen mit Bildgebungsmaßen der Gehirnfunktion, der Degeneration der weißen Substanz und der Ansammlung von Neuropathologien interagiert. Das letzte Thema zu Modifikatoren des Hirneisens deutete auf potenzielle Rollen von kardiovaskulären, diätetischen und genetischen Faktoren hin. Obwohl QSM ein relativ neues Instrument zur Bewertung der zerebralen Eisenansammlung ist, hat es vielversprechendes Potenzial, neue Einblicke in das gesunde neurokognitive Altern zu liefern.
Madden et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.