Die Schätzung der menschlichen Sensitivität für spektrotemporale Modulation (STM) ist zu einem wichtigen Weg geworden, um suprathreshold-Verarbeitungsfähigkeiten zu charakterisieren und die Variabilität des Sprachverständnisses im Lärm zu berücksichtigen, auf eine Weise, die einfache audiometrische Messungen nicht können. STM-Metriken finden zunehmend klinische Anwendungen, einschließlich der Programmierung und Bewertung von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten. Wir wissen, dass die Sensitivität für STM wahrscheinlich sowohl eine Schärfe im spektralen als auch im temporalen Bereich erfordert, doch die Mechanismen, die der STM-Verarbeitung bei normalhörenden und hörgeschädigten Menschen zugrunde liegen, bleiben ein Thema der Debatte. Diese Sitzung wird STM-Experten aus den Bereichen Neurophysiologie, Psychophysik, Modellierung und klinische Anwendung zusammenbringen, mit dem Ziel, unser Verständnis der STM-Verarbeitung zu vertiefen und die Mechanismen zu klären, in die wir bei der klinischen Anwendung dieser Tests eintauchen. Diese einführende Präsentation wird eine kurze Geschichte der STM-Aufgaben, deren Beziehung zum Sprachverständnis und Fragen zu den spektralen und temporalen Mechanismen, die sie anvisieren, bieten. Die in diesem Abstract geäußerten Ansichten sind die der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die offizielle Politik des Verteidigungsministeriums oder der US-Regierung wider.
Joshua G. Bernstein (Mi,) hat diese Frage untersucht.
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