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HINTERGRUND: Die Impfung wurde als eine der wirksamsten Maßnahmen zur Kontrolle des mpox (früher Affenpocken) Ausbruchs empfohlen, insbesondere bei Hochrisikogruppen. Hier haben wir die Prävalenz der Akzeptanz und Inanspruchnahme des mpox-Impfstoffs global bewertet. METHODEN: Wir haben mehrere Datenbanken nach begutachteten Studien durchsucht, die in englischer Sprache von Mai 2022 bis 25. November 2023 veröffentlicht wurden und die Akzeptanz und/oder Inanspruchnahme des mpox-Impfstoffs evaluierten. Wir haben ein Metaanalyse-Modell mit zufälligen Effekten angewendet, um die aggregierten Akzeptanz- und Inanspruchnahmeraten für den mpox-Impfstoff sowie deren 95%-Konfidenzintervalle (CI) über die Bevölkerungsergebnisse hinweg zu berechnen. Wir führten Subgruppenanalysen in den sechs Regionen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch (Afrika AFR, Region der Amerikas AMR, Region Südostasiens SEAR, Europäische Region EUR, Region des östlichen Mittelmeeres EMR und Region des westlichen Pazifiks WPR) sowie unter ausgewählten Bevölkerungsuntergruppen. ERGEBNISSE: Von den 2531 gesichteten Studien waren 61 Studien mit einer kumulierten Stichprobengröße von 263.857 Teilnehmern aus 87 Ländern für die Einschlusskriterien geeignet. Die Gesamtraten für die Akzeptanz und Inanspruchnahme des Impfstoffs lagen global bei 59,7% bzw. 30,9%. Die Akzeptanz- und Inanspruchnahmeraten innerhalb der LGBTQI+ Gemeinschaft betrugen global 73,6% bzw. 39,8%, 60,9% bzw. 37,1% in AMR, 80,9% vs. 50,0% in EUR und 75,2% vs. 33,5% in WPR. Unter PLHIV betrugen die Akzeptanz- und Inanspruchnahmeraten global 66,4% bzw. 35,7%, 64,0% vs. 33,9% in AMR, 65,1% vs. 27,0% in EUR und 69,5% vs. 46,6% in WPR. Bei Gesundheitspersonal betrug die Impfbereitschaft global 51,0%. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Angepasste Interventionen sind notwendig, um das Vertrauen in den mpox-Impfstoff zu stärken, die Impfquote zu maximieren und den Zugang zum Impfstoff zu erhöhen, um die Lücken zwischen Akzeptanz und Inanspruchnahme insbesondere unter bestimmten Populationen in Regionen mit niedrigen Akzeptanz- und Inanspruchnahmeraten zu schließen.
Sulaiman et al. (2024) haben diese Frage untersucht.
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