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Mikro-RNAs (miRNAs) wurden als krebsbezogene Biomarker verwendet. Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist ein aggressiver Krebs mit einer schlechten Prognose, die größtenteils auf Metastasen und postoperative Rezidive zurückzuführen ist. Wir untersuchten, ob die Expression bestimmter miRNAs mit HCC-Metastasen assoziiert ist. Wir analysierten die miRNA-Expressionsprofile von 482 krebsartigen und nicht-krebsartigen Proben aus radikalen Resektionen von 241 Patienten mit HCC. Mit einem überwachten Algorithmus und einer klinisch gut definierten Kohorte von 131 Fällen stellten wir eine einzigartige 20-miRNA-Metastasensignatur zusammen, die primäre HCC-Gewebe mit venösen Metastasen signifikant vorhersagen konnte (P < 0,001) im Vergleich zu metastasenfreien solitären Tumoren mit einer 10-fachen Kreuzvalidierung. Signifikante miRNAs konnten jedoch nicht aus den entsprechenden nicht-krebsartigen Lebergeweben identifiziert werden. Eine Analyse der Überlebensrisikovorhersage ergab, dass die Mehrzahl der metastasenbezogenen miRNAs mit dem Überleben assoziiert war. Darüber hinaus wurde die 20-miRNA-Tumorsignatur in 110 zusätzlichen Fällen als signifikanter unabhängiger Prädiktor für das Überleben validiert (P = 0,009) und war signifikant mit sowohl dem Überleben als auch dem Rückfall in 89 Fällen von HCC im frühen Stadium assoziiert (P = 0,022 und 0,002, respektive). Diese 20 miRNAs könnten eine einfache Profilierungsmethode zur Identifizierung von Patienten mit HCC bieten, bei denen wahrscheinlich Metastasen bzw. Rezidive auftreten. Darüber hinaus könnte die funktionale Analyse dieser miRNAs unser biologisches Verständnis der HCC-Metastasierung erweitern.
Budhu et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.