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HINTERGRUND: Zweck dieser retrospektiven Studie war es, die Risikofaktoren für postoperative Wiederholungen bei Patienten mit einem spontanen Pneumothorax (SP) zu identifizieren. In einem Zeitraum von fünf Jahren wurden insgesamt 214 Patienten untersucht. Von diesen Patienten unterzogen sich 189 (88,3 %) einer videoassistierten thorako-skopischen Chirurgie (VATS) und 25 (11,7 %) einer offenen Behandlung. Es gab 35 (16,4 %) postoperative Wiederholungen. METHODEN: Die Daten zu Patienteneigenschaften, chirurgischen Einzelheiten und perioperativen Ergebnissen wurden analysiert. Wir verglichen die klinikopathologischen Eigenschaften zwischen wiederholten und nicht wiederholten Fällen und verwendeten logistische Regressionsmodelle, um die Risikofaktoren für postoperative Wiederholungen vorherzusagen. ERGEBNISSE: Die Unterschiede im Alter, Geschlecht, Läsionsort, Lage, ipsilateralem SP (ISP) und kontralateralem SP (CSP) erreichten zwischen den beiden Gruppen keine statistische Signifikanz. Allerdings war die Wiederauffrischungsrate bei den Probanden ohne Raucherhistorie sowie bei denen mit Begleiterkrankungen und einer Vorgeschichte von Operationen wegen ISP höher. Bezüglich intraoperativer Faktoren gab es keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich des Zugangs, der Verstärkung, der Abdeckung, des Chirurgen oder der Operationsdauer. Die postoperative Wiederauffrischungsrate war bei den Patienten höher, die handgenäht wurden, im Vergleich zu denen, die eine instrumentelle Reparatur für Blasen durchliefen. Es gab keine signifikanten Unterschiede in den perioperativen Ergebnissen. Die logistischen Regressionsmodelle zeigten, dass Nichtraucher, Personen mit Begleiterkrankungen und solche, die zuvor wegen ISP operiert worden waren, eine höhere Rate an postoperativen Wiederholungen hatten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Wir schließen, dass eine Geschichte des Nichtrauchens, das Vorliegen von Begleiterkrankungen, frühere Operationen wegen ISP und Handnähte das Risiko von postoperativen Wiederholungen erhöhen. Daher müssen Chirurgen sich dieser Risikofaktoren bewusst sein und solche Patienten sorgfältiger auf Wiederholungen überwachen.
Uramoto et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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