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Wenn eine Flüssigkeit in einem engen Spalt (z. B. nahe einer Zellmembran, in einem geschmierten Kontakt zwischen Festkörpern oder in einem porösen Medium) eingeengt ist, treten neue dynamische Verhaltensweisen auf. Die effektive Scherviskosität ist im Vergleich zur Bulkphase erhöht, die Relaxationszeiten sind verlängert und nichtlineare Reaktionen treten bei niedrigeren Scherraten auf. Diese Effekte sind ausgeprägter, je dünner der Flüssigkeitsfilm ist. Sie scheinen das Ergebnis kollektiver Bewegungen zu sein. Der Fluss von Flüssigkeiten unter extremen Einschränkungen kann nicht einfach durch intuitive Extrapolation von Bulk-Eigenschaften verstanden werden. Praktische Konsequenzen sind in Bereichen von der Tribologie und Materialverarbeitung bis hin zur Membranphysik möglich.
Steve Granick (Fr,) untersuchte diese Frage.
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