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Die vorliegende Studie beschreibt die immunophänotypischen Eigenschaften des entzündlichen Infiltrats in der Haut und der Lunge von Lämmern, die natürlich mit dem Schafpockenvirus (SPV) infiziert sind. Drei Lämmer zeigten typische kutane und pulmonale Läsionen der Schafpocken. Histologisch bestanden die kutanen und pulmonalen Läsionen aus hyperplastischen und/oder degenerativen Veränderungen im Epithel mit mononukleären Zellen, Neutrophilen und typischen Schafpocken-Zellen (SPCs), die einen vakuolisierten Kern und marginierten Chromatin mit gelegentlichen granularen intrazytoplasmatischen Einschlüssen aufwiesen. Das entzündliche Infiltrat in Pockenläsionen sowohl in der Haut als auch in der Lunge war durch das Vorhandensein von MHC II+ dendritischen Zellen, CD4+, CD8+, gammadelta+ T-Zellen, IgM+ Zellen und CD21+ Zellen gekennzeichnet. Der Verlust der Expression von MHC I- und MHC II-Antigenen wurde in den betroffenen Bereichen der Haut und der Lunge beobachtet. SPCs, gefärbt mit Anti-SPV-Antikörpern, waren ebenfalls positiv für CD14 und CD172A, Antigene, die auf Monozyten und Makrophagen exprimiert werden. CD14- und CD172A-negative SPCs wurden als SPV-infizierte degenerierte Epithelzellen oder Fibroblasten betrachtet.
Gülbahar et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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