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Die Entwicklung visueller Halluzinationen (VH) ist eine häufige Komplikation der Parkinson-Erkrankung (PD). Das Vorhandensein von Halluzinationen ist einer der Haupt-Risikofaktoren, die mit Demenz assoziiert sind, und die Schwereprogression von VH trägt hauptsächlich zur beeinträchtigten Lebensqualität bei PD bei. Die neuropsychologischen Merkmale, die mit der Schwereprogression von VH assoziiert sind, sind unbekannt und könnten helfen, Patienten mit einem höheren Risiko für ein schwereres Ergebnis zu identifizieren. Ziel war es, die neuropsychologischen Defizite zu untersuchen, die mit den verschiedenen Typen von VH, die bei PD beobachtet werden, von geringfügigen Halluzinationen bis zu gut ausgeformten VH mit Einsichtverlust, assoziiert sind. Prospektive Studie mit 57 PD-Patienten mit (n = 29) und ohne VH (n = 28), die hinsichtlich Alter, Bildung, antiparkinsonischer Medikamente und Krankheitsdauer gematcht wurden. Die Beschreibung von VH wurde mit dem Halluzinationen und Psychose-Item der MDS-UPDRS bewertet. Kognition wurde mit der Parkinson-Krankheit-Kognitiven Bewertungs-Skala (PD-CRS) und der Mattis-Demenz-Bewertungsskala (MDRS) bewertet. Patienten mit geringfügigen VH unterschieden sich nicht von Patienten ohne VH in irgendeinem kognitiven Bereich. PD-Patienten mit erheblichen VH und erhaltenem Einblick schnitten bei der verbalen Flüssigkeitsaufgabe schlechter ab (P < 0,04), und Patienten mit VH und Verlust des Einblicks zeigten eine größere Beeinträchtigung in der PD-CRS hinteren kortikalen Bewertung (P = 0,021) und beim Uhrenkopier-Item (P = 0,01). Eine doppelte Dissoziation wurde im neuropsychologischen Profil von Patienten mit VH mit und ohne Verlust des Einblicks festgestellt. Während das Vorhandensein von erheblichen VH mit erhaltenem Einblick anscheinend mit einer überwiegenden fronto-striatalen Beeinträchtigung verbunden war, war der Verlust des Einblicks durch eine weitere Beeinträchtigung kognitiver Funktionen, die mit hinteren kortikalen Bereichen verbunden sind, gekennzeichnet. Ein verständliches Kontinuum-Muster klinischer Beziehungen trat zwischen VH und kognitiver Funktion bei PD auf.
Llebaria et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.