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ZIEL: Diese Studie untersuchte die aktuellen Trends in den Einstellungen der Amerikaner zur Inanspruchnahme von psychischer Gesundheitsbehandlung und den Überzeugungen hinsichtlich der Wirksamkeit solcher Behandlungen. METHODEN: Die Daten zu Einstellungen und Überzeugungen aus zwei repräsentativen Umfragen der allgemeinen US-Bevölkerung wurden verglichen. Die Stichproben umfassten 5.388 Teilnehmer aus der National Comorbidity Survey (NCS) von 1990-1992 und 4.319 aus der National Comorbidity Survey-Replication (NCS-R) von 2001-2003. ERGEBNISSE: Die Teilnehmer der Umfrage 2001-2003 waren eher bereit als die Teilnehmer der Umfrage 1990-1992, professionelle Hilfe bei psychischen Problemen in Anspruch zu nehmen (41,4 % berichteten, dass sie "definitiv" professionelle Hilfe in Anspruch nehmen würden in 2001-2003, verglichen mit 35,6 % in 1990-1992). Die Teilnehmer der neueren Umfrage waren auch eher bereit, mit einem Fachmann über persönliche Probleme zu sprechen (32,4 % in 2001-2003 berichteten, dass sie sich "sehr wohl" fühlten, verglichen mit 27,1 % in 1990-1992) und waren weniger geneigt zu sagen, dass sie sich schämen würden, wenn andere davon erfahren würden (40,3 % berichteten, dass sie "überhaupt nicht beschämt" waren in 2001-2003, verglichen mit 33,7 % in 1990-1992). Die Einstellungen der jüngeren Teilnehmer verbesserten sich mehr als die der mittelalten Teilnehmer. Öffentliche Überzeugungen über die Wirksamkeit der psychischen Gesundheitsbehandlung und die Wahrscheinlichkeit einer Genesung ohne Behandlung änderten sich zwischen den Umfragen kaum. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Inanspruchnahme von psychischer Gesundheitsbehandlung ist im vergangenen Jahrzehnt akzeptabler geworden, und das wahrgenommene Stigma damit hat abgenommen. Diese Veränderungen in den öffentlichen Einstellungen haben wahrscheinlich zur wachsenden Nachfrage nach psychischen Gesundheitsdiensten in den Vereinigten Staaten beigetragen und werden dies auch in den kommenden Jahren tun.
Ramin Mojtabai (Di.) untersuchte diese Frage.