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Die Forschung von Holmes, Rahe und ihren Mitarbeitern, die aufzeigt, dass Lebensereignisse und Stress mit dem Beginn körperlicher Erkrankungen zusammenhängen, wird in der vorliegenden Studie auf den psychologischen Bereich ausgeweitet. Mithilfe einer modifizierten Version ihrer Lebensereignis-Checkliste wird gezeigt, dass eine Ansammlung von Lebensereignissen mit selbstberichteten Spannungen und Belastungen korreliert, wobei emotionale Störungen sich durch Depressionen, paranoides Denken, suizidale Neigung und Angst manifestieren, sowie mit Verhaltensindikatoren von Stress wie Alkoholmissbrauch und Verkehrsunfällen. Am wichtigsten ist, dass gezeigt wird, dass diese Beziehungen nicht für erwünschte Lebensereignisse, sondern primär für unerwünschte Ereignisse gelten. Daher schlagen die Autoren vor, dass die Qualität der Ereignisse in Bezug auf ihre Erwünschtheit der entscheidende Faktor für Stress und die oben genannten Beziehungen ist, und nicht einfach der durch die Ereignisse verursachte Lebenswechsel, wie in früheren Studien vorgeschlagen. Methodologische und theoretische Implikationen für zukünftige Forschungen werden diskutiert, wobei die Bedeutung der Untersuchung zusätzlicher stressrelevanter Dimensionen wie die Antizipation der Ereignisse und die Kontrolle über deren Ausgang betont wird.
Vinokur et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.