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Unsere Ziele waren es zu bestimmen, ob Prozedurschmerz und Glukoseexposition mit veränderter struktureller und funktioneller Gehirnentwicklung unterschiedlich bei frühgeborenen Jungen und Mädchen sowie der Neuroentwicklung im Alter von 18 Monaten verbunden sind. Einundfünfzig sehr frühgeborene Neugeborene (22 Jungen; Median Interquartilsbereich Gestationalalter 27,6 ± 2,0 Wochen) unterzogen sich drei seriellen Scans, einschließlich T1-gewichteter und Ruhezustands-funktioneller Magnetresonanztomographie (MRT) zu medianen postmenstruellen Wochen: 29,4, 31,9 und 41,1. Thalamus, basale Ganglien und Gesamtgehirnvolumina wurden segmentiert. Funktionale Ruhezustands-MRT-Daten wurden aus den unabhängigen Komponenten-Karten extrahiert. Schmerz wurde als die Gesamtzahl der invasiven Verfahren operationalisiert, die auf der neonatologischen Intensivstation durchgeführt wurden. Neuroentwicklungsoutcomes im Alter von 18 Monaten wurden mit den Bayley-Skalen zur infantilen Entwicklung, zweite Auflage, bewertet. Generalisierte Schätzgleichungen bewerteten die Assoziation von Schmerz und Glukoseexposition mit der strukturellen und funktionellen Entwicklung des Gehirns. Mehr invasive Verfahren waren unabhängig mit langsamerem Wachstum der thalamischen (P < 0,001), basalen Ganglien (P = 0,028) und Gesamtgehirnvolumina (P = 0,001) verbunden, insbesondere bei Mädchen. Ähnliche Zusammenhänge wurden zwischen Glukoseexposition und Gehirnvolumina beobachtet. Die funktionale Konnektivität zwischen Thalamus und sensomotorischem Kortex war negativ mit der Anzahl der invasiven Verfahren assoziiert. Größerer Prozedurschmerz und höhere Glukoseexposition waren mit schlechteren neuroentwicklungsbedingten Ergebnissen verbunden. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die strukturelle und funktionelle Gehirnentwicklung anfällig für Prozedurschmerz ist. Glukose, die zur Analgesie verwendet wird, scheint die negativen Auswirkungen von Schmerz auf die Gehirnentwicklung nicht zu mildern. Die Anfälligkeit der Gehirnentwicklung bei Mädchen gegenüber frühem Schmerz unterscheidet sich von anderen neonatologischen Morbiditäten. Die Verbindung zwischen Schmerz und Glukose mit der Neuroentwicklung deutet darauf hin, dass diese Faktoren langfristige Auswirkungen haben.
Schneider et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.