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Pankreaskrebs ist eine der tödlichsten malignen Erkrankungen, für die es keine effektiven Therapien gibt. Die Notch-Signalgebung ist ein wichtiger Regulator der Zellschicksalsbestimmung und der Entwicklung von Pankreaskrebs; jedoch ist die Rolle der einzelnen Notch-Rezeptoren und der nachgeschalteten Signalwege weitgehend unbekannt. Hier zeigen wir, dass Notch2 überwiegend in duktalen Zellen und in Pankreas-intraduktalen Neoplasie (PanIN)-Läsionen exprimiert wird. Durch den Einsatz genetisch manipulierten Mäusen demonstrieren wir den Effekt der bedingten Ablation von Notch-Rezeptoren in der durch KrasG12D getriebenen Pankreaskarzinogenese. Ein Mangel an Notch2, nicht jedoch an Notch1, stoppt das Fortschreiten der PanIN, verlängert das Überleben und führt zu einem phänotypischen Wechsel hin zu anaplastischem Pankreaskrebs mit epithelial-mesenchymaler Transition. Durch Ausdrucksprofilierung identifizierten wir eine erhöhte Myc-Signalgebung, die durch Notch2 während der Tumorentwicklung reguliert wird, und positionieren Notch2 als zentralen Regulator des Fortschreitens von PanIN und der malignen Transformation. Unsere Studie unterstützt das Konzept der unterschiedlichen Rollen der einzelnen Notch-Rezeptoren in der Krebsentwicklung.
Mazur et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.