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Psychologische Folgen nach kritischen Erkrankungen, Teil des Postintensivpflege-Syndroms, verringern signifikant die Lebensqualität. Eine wirkungsvolle Behandlungsintervention fehlt derzeit. Virtuelle Realität hat positive Effekte auf mehrere nicht intensivmedizinisch bedingte psychologische Störungen. Ziel dieser Studie war es, patientenbezogene Determinanten der intensivmedizinischen spezifischen virtuellen Realität zu untersuchen, wie z.B. den Zeitpunkt der selbstberichteten Bereitschaft der Patienten, mit virtueller Realität zu beginnen, die Anzahl der gewünschten Sitzungen und die Sicherheit sowie die Auswirkungen der intensivmedizinischen spezifischen virtuellen Realität auf die psychische Gesundheit. DESIGN: Eine multizentrische, randomisierte kontrollierte Machbarkeitsstudie. SETTING: Intensivstation (ICU) in einem akademischen Lehrkrankenhaus und einem Krankenhaus der sekundären Versorgung in Rotterdam, Niederlande. PATIENTEN: Nacheinander mechanisch beatmete Patienten mit Sepsis oder septischem Schock. INTERVENTIONEN: Die Patienten wurden zufällig (1:1) der intensivmedizinischen spezifischen virtuellen Realität (Gruppe der intensivmedizinischen spezifischen virtuellen Realität) oder der Exposition gegenüber einer virtuellen Naturumgebung (Kontrollgruppe virtuelle Realität) zugewiesen. MESSUNG UND HAUPTERGEBNISSE: < 0,01). Sechs Monate nach der Exposition war dieser Effekt weiterhin für posttraumatische Belastungsstörungen und Depressionen vorhanden, jedoch nicht für die mentale Lebensqualität. FAZIT: Die intensivmedizinische spezifische virtuelle Realität ist eine machbare und akzeptable neuartige Intervention, die während der Genesung von einer Episode kritischer Erkrankung auf der Intensivstation eingesetzt werden könnte. Eine zukünftige, ausreichend leistungsstarke Studie sollte bestätigen, ob virtuelle Realität in der Lage ist, die psychische Gesundheit und die Lebensqualität zu verbessern.
Vlake et al. (Mi.) haben diese Frage untersucht.