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Der Nutzen von Carbohydrases in diäten auf Basis von Mais/Soja für Geflügel ist nach wie vor unklar, insbesondere wenn Phytase im Futter vorhanden ist. Obwohl viele interagierende Faktoren die gemessene Reaktion auf ein exogenes Enzym bestimmen, ist der Einfluss der Nährstoffwert der Diät, zu der es hinzugefügt wird, der bedeutendste. Die inhärente ileale Verdaulichkeit von Stärke, Eiweiß und Lipid in einer Mais/Soja-Diät variiert zwischen etwa 70 % und über 95 %, und diese Variabilität erklärt bis zu 90 % der Variabilität in der Enzymreaktion. Ein Verständnis für die Konzentration unverdauter Stärke, Eiweiß und Lipid in einer bestimmten Diät ist ein wichtiger Ausgangspunkt für die Vorhersage der Auswirkungen des Enzyms auf verdauliche Energie und Aminosäuren. Lehrreich ist, dass etwa 15-25 % dieses unverdauten Anteils mit der Zugabe von Xylanase verdaulich gemacht werden können, sodass das Ausmaß der Reaktion größtenteils durch die Menge dieses unverdauten Anteils erklärt wird. Da Phytase die Verdaulichkeit der Diät verbessert und die Konzentration unverdauter Aminosäuren und Energie effektiv reduziert, kann vorhergesagt werden, dass Xylanase in einer Diät, die bereits mit Phytase verbessert wurde, weniger Wert liefern wird. Ziel des vorliegenden Papiers ist es, diese Effekte und die Implikationen für die strategische Auswahl von Enzymen für Hühnerdiäten auf Basis von Mais/Soja zu beschreiben.
A.J. Cowieson (Fr,) untersuchte diese Frage.
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