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Eine große Menge an korrelativen Beweisen, die Plasmainsulinspiegel und arteriellen Druck bei fettleibigen Hypertonikern betreffen, legt nahe, dass Hyperinsulinämie eine ursächliche Rolle bei der Entwicklung von Hypertonie bei diesen Personen spielen könnte. Allerdings fehlen experimentelle Beweise, die die Fähigkeit eines erhöhten Plasmainsulins an sich zeigen, den Blutdruck zu erhöhen. Ziel dieser Studie war es, den Effekt von Hyperinsulinämie auf den mittleren arteriellen Druck und die renale Elektrolytausscheidung bei acht wachen Ratten zu bestimmen. Der arterielle Druck wurde einmal pro Minute über einen Katheter der abdominalen Aorta für 19 Stunden am Tag elektronisch erfasst. Eine fünf Tage dauernde intravenöse Insulin- und Glukoseinfusion, die die Plasmainsulin-Konzentration um 43 % erhöhte, führte zu einer signifikanten Erhöhung des mittleren arteriellen Drucks von 93 +/- 1 mmHg auf durchschnittlich 101 +/- 2 mmHg während des fünf Tage dauernden Experiments. Die Herzfrequenz stieg von 369 +/- 8 auf 406 +/- 3 Schläge/Minute. Die Ausscheidung von Natrium im Urin nahm am ersten Insulintag vorübergehend ab, aber nach fünf Tagen Insulininfusion wurde keine signifikante Natriumretention festgestellt, was darauf hindeutet, dass der Anstieg des Blutdrucks nicht volumenmediated war. Es gab keine Veränderungen in irgendeinem dieser Variablen bei acht mit Vehikel infundierten Ratten. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Hyperinsulinämie den mittleren arteriellen Druck bei wachen Ratten erhöhen kann, aber der zugrunde liegende Mechanismus bleibt zu klären.
Brands et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.