Die Magnetresonanztomographie (MRI) bietet hervorragende Weichgewebekontrast und vielfältige Bildinformationen, die in der klinischen Praxis weit verbreitet sind. Allerdings ist der Signalakquisitions- und Rekonstruktionsprozess kompliziert, und die physikalischen Eigenschaften des Gewebes sowie physiologische Bewegungen haben einen großen Einfluss, daher können verschiedene Artefakte auftreten. Diese Übersichtsarbeit konzentriert sich auf gewebe- und bewegungsbezogene Artefakte und fasst die häufig in der klinischen MRI beobachtbaren Effekte der magnetischen Suszeptibilität, von Metall, chemischen Verschiebungen, Atmung, Herzschlag, Patientenbewegungen und Blutflussartefakten zusammen. Für jedes Artefakt werden die physikalischen Entstehungsmechanismen, typische Bildbefunde, Sequenzabhängigkeit, klinische Probleme und praktische Korrekturstrategien systematisch beschrieben. Besonders betrachtet werden die Beziehungen und Unterschiede zwischen den Artefakten der magnetischen Suszeptibilität und von Metall, die diagnostischen Nutzungsmöglichkeiten chemischer Verschiebungsartefakte sowie die Fähigkeit bewegungsbezogener Artefakte, Läsionen zu imitieren oder tatsächlich vorhandene Läsionen zu verdecken. Ein systematisches Verständnis dieser Artefakte kann zur Verbesserung der Bildqualität, Reduzierung von Wiederholungen, Vermeidung von Auslesefehlern und Erhöhung der klinischen Diagnosesicherheit beitragen.
Cheon et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.