HINTERGRUND: Immuntherapie ist eine wachsende Behandlungsoption für herausfordernde Subtypen von Brustkrebs (BC). Die systemische Verabreichung kann signifikante unerwünschte Ereignisse (AEs) verursachen, was das Interesse an intratumoralen Injektionen weckt. Wir haben die Sicherheit und Machbarkeit intratumoraler Injektionen an unserer Institution bewertet. METHODEN: Dies ist eine von der IRB genehmigte retrospektive Überprüfung von neoadjuvanten Patientinnen, die intratumorales Talimogen Laherparepvec (TVEC) (NCT02779855) für duktalen Brustkrebs (TNBC), dendritische Zellen (DC1) für HER2+ (NCT05325632), HER2 + /ER- (NCT03387553) oder TNBC (NCT05504707) oder den Voyager V1-Virus (VV1) (NCT01042379) für Hochrisiko-Läsionen in ISPY2 erhielten. Diese Studie beschreibt die Sicherheit und Machbarkeit intratumoraler Injektionen, bewertet anhand von AEs, Therapietreue und Ultraschallführung. ERGEBNISSE: Die Studie umfasste 111 weibliche Patienten (durchschnittliches Alter 51; Spanne 26-80). Siebenundvierzig (42,3 %) erhielten TVEC, zweiundsechzig (55,9 %) erhielten DC1 und zwei (1,8 %) erhielten VV1. Drei Patienten versäumten eine Injektion; 110 Patienten hatten ultraschallgeführte Injektionen. Die durchschnittliche Dauer der neoadjuvanten Therapie betrug 172 Tage (Spanne 127-244). Lokale AEs umfassten Schmerzen (20,7 %), Reaktion an der Injektionsstelle (27,9 %) und Hämatom (5,4 %). Systemische AEs wurden häufiger berichtet, am häufigsten Schüttelfrost (52,3 %), Kopfschmerzen (39,6 %) und Fieber (36,8 %). DISKUSSION: Die intratumorale IT-Injektion ist eine praktikable Behandlungsoption, die die systemische Exposition minimieren kann und gleichzeitig die therapeutische Wirksamkeit aufrechterhält. Brustchirurgen können eine Rolle bei intratumoralen IT bei BC spielen.
Baumrucker et al. (2026) untersuchten diese Frage.