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ZIELE: Ziel dieser Studie war es, die antibakterielle Wirkung eines Diodenlasers im tiefen Wurzelkanaldentin zu untersuchen. HINTERGRUNDDATEN: Die mikrobielle Besiedelung des Wurzelkanaldentins kann zu Misserfolgen in der konventionellen endodontischen Behandlung führen, wenn nur eine unzureichende bakterielle Reduktion durch die Kanalbehandlung und chemische Desinfektion erreicht wird. METHODEN: 100 Mikrometer, 300 Mikrometer und 500 Mikrometer dicke bovine Dentinscheiben, die durch longitudinale Schnitte gewonnen wurden, wurden sterilisiert und einseitig mit einer Enterococcus faecalis- suspension inokuliert. Die Laserstrahlung wurde auf der gegenüberliegenden Seite mit dem Diodenlaser (810 nm) bei einer Einstellung von 3 W im kontinuierlichen Modus (CW) durchgeführt. Die Bestrahlung erfolgte mit einer 400-Mikrometer-konischen Faseranzapfung in einem Winkel von ungefähr 5 Grad zur Oberfläche über einen Zeitraum von 30 Sekunden. Die Ausgangsleistung am distalen Ende der Spitze betrug 0,6 W. Die Bakterien wurden dann durch Vibration eluiert und auf Blutagarplatten kultiviert. Die Koloniezählung spiegelte die antibakterielle Wirkung der Laserstrahlung in Abhängigkeit von der Schichtdicke wider. ERGEBNISSE: Es wurde eine durchschnittliche bakterielle Reduktion von 74 % erreicht, selbst bei einer 500 Mikrometer dicken Scheibe. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Untersuchung zeigt, dass die Diodenlaserstrahlung die Anzahl der Bakterien in tiefen Schichten des infizierten Wurzelkanaldentin verringert.
Gutknecht et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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