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Durch die Linse des rechtlichen Pluralismus untersucht dieser Artikel die Geschichten, Ontologien und Diskurse, die zwei gegensätzliche Ansätze zu den Beziehungen zwischen Mensch und Erde in Debatten und rechtlichen Rahmenbedingungen für nachhaltige Entwicklung geprägt haben. Anthropozentrische Diskurse über die Natur als Dienstleister untermauern die dominierenden Ansätze innerhalb der Ökologie und der Wirtschaft. Ökozentrische Diskurse über die Natur als Subjekt spiegeln sich in den Bewegungen für Rechte der Natur wider, insbesondere in den Amerikas, und auf internationaler Ebene im Harmonie-mit-der-Natur-Programm der Vereinten Nationen. Der Artikel stützt sich insbesondere auf Beispiele aus der Waldverwaltung in globalen und nationalen Kontexten, analysiert die Arten, wie internationale Organisationen und Staaten diese Diskurse in Gesetz und Politik instrumentalisieren und verankern, und reflektiert über die Herausforderungen und Möglichkeiten für plurikulturelle Rechtsordnungen, Rechte der Natur und nachhaltige Entwicklung. Der Artikel plädiert für einen tiefen rechtlichen Pluralismus, der sowohl das anthropozentrische Denken über die Umwelt dezentriert als auch den Staat in der Entwicklung des Erdrechts dezentriert. Dies stellt die Verantwortung für die Umwelt und den gerechten Austausch von Macht ins Zentrum der rechtlichen Rahmenbedingungen zu den Beziehungen zwischen Mensch und Erde und erkennt die Vielfalt der Ontologien an, die diese Beziehungen in Recht und Praxis prägen.
Helen Dancer (Do,) hat diese Frage untersucht.
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